eiko_list_icon F3 Scheunenbrand in Dohren

Brandeinsatz > Brandmeldeanlage (Fehlalarm)
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Einsatzort Details

Dohren, Wettruper Straße 40
Datum 05.04.2021
Alarmierungszeit 05:45 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Einsatzleiter Orts BM Herzlake
eingesetzte Kräfte

FF Wettrup
FF Herzlake
DRK EL
Polizei
Fahrzeugaufgebot   GW Wettrup  MLF Wettrup  TLF 16/25 Herzlake  HLF 10/6 Herzlake  ELW 1 Herzlake  Rettungswagen Haselünne  Polizei
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Um 5:45 Uhr am Ostermontag wurden die Feuerwehrleute aus Herzlake und Wettrup von ihren Meldern geweckt. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte Feuer an einer Scheune an der Wettruper Straße in Dohren gesehen, die Anwohner geweckt und den Notruf gewählt.

Seit eine Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung vor einigen Jahren lässt die Feuerwehr Herzlake im Bereich Dohren aufgrund der räumlichen Nähe als Unterstützung alarmieren. Das dies eine gute Idee war zeigte sich auch bei diesem Brand kurz hinter der Gemeindegrenze Dohren / Wettrup. Den bereits nach nur 3 minütiger Fahrt konnte so das MLF als erstes Fahrzeug die Lage erkunden und erste Maßnahmen treffen.

Beim Eintreffen stand ein Traktor sowie ein direkt daneben stehender Holzcontainer in Vollbrand. Die Füllung der Sandwichpanele der Scheune hatte ebenso Feuer gefangen und brannte auf ca. 3/4 der Giebelfläche. Vor dem Giebel stehende Gegenstände hatten ebenso Feuer gefangen. Im Inneren der Scheune war glücklicherweise nichts leicht entflammbares an der Giebelseite gelagert, so dass dort nur die Panele brannten. Im näheren Umkreis, der Zufahrt, hatte durch Funkenflug ebenfalls einige kleine Bäume in einer Schonung Feuer gefangen.

Im ersten Schritt wurde nun unter Atemschutz mit der Brandbekämfung am Traktor und Holzcontainer begonnen. Nachdem kurze Zeit später das Tanklöschfahrzeug aus Herlake eintraf konnte die Wasserversorgung zunächst aus diesem Fahrzeug sichergestellt und auch Löschmaßnahmen im Inneren durch die Herzlaker Kameraden unternommen werden. Da im näheren Umfeld jedoch keinerlei Wasserversorgung zu finden war musste von den weiteren Fahrzeugbesatzungen zunächst aufwendig Leitungen von einem ca. 200m entfernten Bachlauf und eine 300 m lange Leitung von einem Hydranten verlegt werden. Da dies länger dauerte wie der Wasservorrat anhielt mussten zeitweise die Löschmaßnahmen der 6 Löschtrupps zur Eigensicherung unterbrochen werden. Nachdem die Waserversorgung gesichert war konnten die Arbeiten fortgeführt werden und so schnell Löscherfolge sichtbar.

Durch die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren Herzlake und Wettrup konnte so der Schaden am Gebäude auf den Giebel begrenzt werden. Der Traktor und die anderen Gegenstände waren allerdings nicht zu retten und erlitten Totalschaden. Nach ca. 1,5 Std. konnte "Feuer aus" an die Leitstelle gemeldet und mit Aufräumarbeiten begonnen werden. 

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